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„Pferde sind wie Kinder“

Isabell Werth ist die beste Dressurreiterin aller Zeiten. Auch nach 30 Jahren im Spitzensport sammelt sie weiter fleißig Titel. Zeit, für ein ausführliches Interview mit NoSports

Isabell Werth, ein verbreitetes Sternzeichen unter Boxweltmeistern ist Steinbock. Wie ist das in Ihrer Sportart? Bei uns geht es nicht, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, wenn Sie darauf hinauswollen. In meinem Sport ist es viel wichtiger, mit den Emotionen und Reaktionen des Pferdes intuitiv umgehen zu können. Aber auch ich verfüge über einen ausgeprägten Kampfgeist und viel Ausdauer.

Fällt es Ihnen leichter, mit Pferden als mit Menschen umzugehen? Nein, alle Lebewesen reagieren doch auf Zuneigung, auf Zuspruch oder auch auf Zurückweisung. Mein Job ist es, das Talent eines Pferdes zur optimalen Entfaltung zu bringen. Und das funktioniert – wie beim Menschen – bei jedem Tier anders: Mal muss ich eher dominant, mal sehr vorsichtig, mal abwartend sein. Das macht unseren Sport so spannend, aber auch so schwierig.

Komplizierter als andere Sportarten? Es gibt bei uns keinen ermüdenden Ablauf vom Training, der den Athleten irgendwann dazu bringt, dass er den Kraftraum oder das Schwimmbad nicht mehr sehen kann. In meinem täglichen Training bekomme ich jeden Tag neues Feedback. Deswegen sage ich auch: Pferde sind gewissermaßen wie Kinder.

Das komplette Interview mit Isabell Werthjetzt in der neuen Ausgabe von NoSports!