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„Wer kann schon gut verlieren?“

Seit neun Jahren fährt Nico Hülkenberg in der Formel 1. Er beklagt, dass immer mehr Regeln die Attraktivität schmälern. Der 30-Jährige wünscht sich mehr Action auf der Strecke – und hofft nach 135 Rennen endlich auf seinen ersten Podiumsplatz

Interview: Thomas Bünting

Nico Hülkenberg, können Sie gut verlieren? Wer kann das schon?

Als der Formel-1-Fahrer in der Geschichte mit den meisten Starts ohne Podiumsplatz müssen Sie wohl auch ein fairer Verlierer sein. In diesem Sport bin ich eben sehr vom Arbeitsgerät abhängig. Ein paar Mal hatte ich die Chance, aufs Podium zu fahren, aber stets kamen unglückliche Umstände dazwischen. Meistens Dinge, die ich nicht beeinflussen konnte. Aber, hey, ist doch auch eine Leistung.

Was meinen Sie? Na, 135 Rennen ohne Performance – und immer noch in der Formel 1. Das muss man doch erst einmal schaffen. (Lacht.) Ich war immer ein Anhänger der Einstellung, dass einem Gutes widerfährt, wenn man hart arbeitet und dranbleibt. Ich mache mir keinen Druck und bin sicher, dass meine besten Jahre noch vor mir liegen.(…)

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