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Weltklasse unbekannt

Simon Rösner gehört seit Jahren zu den besten Squashspielern der Welt. Trotzdem fliegt er in Deutschland unter dem Radar. So lebt es sich als Ausnahmeathlet in einer Randsportart

Auf dem Weg zu seiner elften deutschen Meisterschaft in Folge muss Simon Rösner, der beste Squashspieler, den dieses Land je gesehen hat, erst mal an einem Hund vorbei. Einem Golden Retriever, der den schmalen Gang zwischen Zuschauern und Court für sich deklariert. Draußen ist Hamburg im Februar. Hinter einer Kleingartenanlage und zwischen einer Curling- und einer Eislaufhalle steht ein weißer Monolith in grauer Landschaft, das Sportwerk Hamburg. Hier finden in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften statt.

Und Rösner ist nicht nur der Favorit. Er ist der haushohe Favorit; das Haus ein Wolkenkratzer. Mindestens. Vor dem Halbfinale nimmt er sich Zeit, um zu erklären, wie das ist. Seit Jahren zu den Besten der Welt, zur Top Ten zu gehören. In einer Sportart, die hierzulande zwar jeder kennt, die aber trotzdem keine Beachtung findet. Hätte Deutschland einen Tennisspieler mit seiner sportlichen Vita, Rösner wäre ein schwer erreichbarer Megastar.

Text: Ilja Behnisch      Foto: Heinrich Holtgreve

Die komplette Story von Simon Rösner – jetzt in der neuen Ausgabe von NoSports.