Themen

NoSports # Mai/2017

Windhund, Pferd & 98 Menschen

Wer die größten Sportler aller Zeiten wählen lässt und am Ende 100 herausragende Athleten in einer Rangliste ordnet, erntet dafür völlig zu Recht wüste Empörung und wilden Protest. Denn man sucht zahllose Sportler vergeblich, die zwingend auch noch hätten gewürdigt werden müssen. Wo bitte ist Reiter Ludger Beerbaum und wo Skifahrer Marc Girardelli? Und kann man eine Liste ernst nehmen, in der Rennfahrer Jacky Ickx ebenso fehlt wie Ausnahmeschwimmer Ian Thorpe? Einfach lächerlich! Abokündigung ist unterwegs! Da können wir nur kleinlaut dagegenhalten, dass die 100 Athleten, die es am Ende in die Liste geschafft haben, ebenfalls außergewöhnliche Sportler sind, jeder und jede für sich. Sie alle sammelten nicht nur Goldmedaillen, Siege und Rekorde, sondern wuchsen über sich und die Disziplin hinaus.  Ja, sogar Mick the Miller, der berühmteste Windhund aller Zeiten, der dreimal das legendäre „English Greyhound Derby“ gewann. Dem Derby 1931 wohnten 70 000 Zuschauer bei, und der Besitzer brach anschließend in Tränen aus: „My darling Mick has won!“ Ein herausragender Athlet wie all die anderen größten Sportler aller Zeiten in unserer Liste.

Eddy Merckx (Belgien) bei der Tour de France 1971 HM Eddy Merckx Belgium at the Tour de France 1971 HM

Die Themen der Mai-Ausgabe von NoSports im Überblick

Top 100
Eine fachkundige Jury aus aktiven und ehemaligen Top-Sportlern, Journalisten und Kulturschaffenden hat sich im Auftrag von NoSports einer bedeutsamen Frage gewidmet: Wer sind die 100 größten Sportlerinnen und Sportler aller Zeiten? Das Ergebnis der Wahl sorgte in der Redaktion gleich mehrfach für Verwunderung: Denn Jahrhundertboxer Muhammad Ali ist ausnahmsweise mal nicht „The Greatest of all times“.  Zwei der Athleten in der Top 100 waren in verschiedenen Disziplinen Weltklasse. Sogar Tiere schafften den Sprung in die Bestenliste. Und: Auf den vorderen zehn Plätzen taucht gerade mal ein einziger Fußballer auf.

Tischtennis
Im Reich der Mitte ist er ein Superstar, hierzulande wird er auf der Straße eher selten erkannt: Seit zehn Jahren ist Timo Boll in der Bundesliga für Borussia Düsseldorf aktiv. Zuletzt waren die Leistungen des ehemaligen Weltranglistenersten eher schwankend, was auch daran liegen könnte, dass der 36-Jährige am Ende dieser Saison noch auf ein echtes Highlight seiner langen Karriere hinarbeitet: die Tischtennis-WM an seinem Arbeitsort Düsseldorf Ende Mai. Im großen NoSports-Interview spricht Timo Boll über seine Strategien, mit denen er im fortgeschrittenen Alter dem extremen Druck der chinesischen Starspieler begegnet.

 

Tischtennisprofi Timo Boll für no sports, fotografiert in Düsseldorf am 16.03.2017

 

Baseball
Was für ein Roadmovie! Durch North Carolina, West Virginia und Ohio bis nach Indiana, mehr als 1000 Kilometer fuhr Wayne Williams an einem kalten Novembertag 2016 durch die USA, um am Grab seines verstorbenen Vaters ein Versprechen einzulösen: gemeinsam mit seinem Alten Herren mitzuerleben, wie die glorreichen Chicago Cubs nach 108 Jahren endlich wieder einen Titel gewinnen.

Rugby
In England heißt es: „Rugby ist ein Sport für Hooligans, der von Gentlemen betrieben wird. Fußball ist ein Sport für Gentlemen, der von Hooligans betrieben wird.“ Die großen und kleinen Geschichten einer Sportart, die wie keine andere nach Blut, Schweiß, Tränen und – last but not least – nach Schlamm schmeckt.

Arena
Entweder-oder? Der Nordische Kombinierer Johannes Rydzek hat eine Affinität zu „Superman“ 

Taekwondo
Was passiert, wenn Teakwondo-Juniorenmeister Mohammed Mansour in die Tischlerei geht? 

Skateboarding
Die achtjährige Japanierin Sky Brown ist die jüngste Profi-Skateboarderin der Welt 

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Plakatkunst
Wenn große Sportereignisse zur Kunstform erhoben werden: Die schönsten Ankündigungsplakate aller Zeiten 

Radsport
Der Franzose Raymond Poulidor stand viele Male bei der Tour de France auf dem Podium. Das Gelbe Trikot jedoch trug er nie 

Eishockey
Do bes e Jeföhl! Köln ist Deutschlands Eishockey-Metropole. Die Liebe der Fans hat eine lange Tradition am Rhein 

Eisschnelllauf
Mit 45 hat Claudia Pechstein gute Chancen, Anfang 2018 ihre zehnte Olympia-Medaille zu holen. Was treibt die Veteranin an? 

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Turnen
Vizeeuropameisterin Elisabeth Seitz erklärt den Flickflack 

Motorsport
Benzingeruch, schnelle Autos, harte Kerle? Von wegen. Rennfahrer können sehr sensibel sein 

Humor
Plötzlich Experte! Kaum ist ein Turnier, weiß jeder Bescheid über Touchdowns & Kempa-Tricks 

Wrestling
Ein, der nach oben will: Der Berliner Wrestler Cash Money Erkan träumt von der US-Karriere

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Squash
Simon Rösner ist einer der besten Spieler der Welt. In Deutschland fliegt er jedoch untem Radar

Football
Randall Brent Woodfield war auf bestem Weg in die NFL – doch er hatte eine dunkle Seite 

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Rückkampf
Wo Schwimm-Legende Michael Groß sich den Sonnenbrand seines Lebens holte 

Alles weitere erfährst Du jetzt in der Ausgabe # 4 von NoSports. Ab sofort überall, wo es Zeitschriften gibt – oder direkt hier.